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Wertstoffinseln

Containerstandorte

    1. Dorfstraße im Schulhof
      Papier
    2. Mesnerweg / Hintereingang Schule
      Glas 
    3. Parkplatz Bahnhof
      Glas
    4. Sportplatzstraße am Sportplatz
      Glas,  Altkleider
    5. Schöffauer Straße beim Kurzenwirt
      Papier
    6. Kölnerweg in Mühlbach
      Glas, Papier, Altkleider
    7. Kunstrasenplatz, Kufsteiner Straße
      Papier
 

Wertstoffinseln sind keine Müllabladeplätze

An den Wertstoffinseln im Landkreis Rosenheim werden jährlich rund 300 Tonnen Abfall unzulässig entsorgt. Für die Reinigung der gut 200 Sammelstellen gibt der Landkreis Rosenheim jedes Jahr rund 245.000 Euro aus. Die Kosten sind von den Gebührenzahlern zu tragen.

Wenn sich Hinweise auf die verursachenden Personen ergeben, leitet das Sachgebiet Abfallwirtschaft im Landratsamt Rosenheim Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Jährlich kommen etwa 100 Verfahren zusammen. An Wertstoffinseln, die vergleichsweise stark vermüllt sind, beauftragt die Behörde sogar einen Detektiv mit der Überwachung. Aber auch aufmerksame Bürgerinnen und Bürger geben immer wieder Hinweise, wenn sie Zeuge von unzulässigen Abfallablagerungen oder Fehlwürfen wurden.

Die Ursachen, Müll illegal zu entsorgen, sind sehr unterschiedlich. So kann es gerade nach mehreren aufeinanderfolgenden Feiertagen vorkommen, dass Container überfüllt sind. Das Landratsamt Rosenheim bittet in solchen Fällen, eine andere Wertstoffinsel aufzusuchen.

Immer wieder kommt es auch vor, dass Bürgerinnen und Bürger noch brauchbare Gegenstände abstellen in der Annahme, eine andere Person könnte sie mitnehmen. Eine Wertstoffinsel ist jedoch der falsche Ort, um gut erhaltene Dinge zu verschenken.

Aus den diversen Ordnungswidrigkeitsverfahren ließ sich zudem feststellen, dass vielfach das Volumen der Hausmülltonne zu knapp bemessen wurde. Um Gebühren für eine größere Tonne zu sparen, wurde das Zuviel an Müll an den Wertstoffinseln entsorgt.

Oftmals spielt wohl auch Bequemlichkeit eine Rolle, denn ein Großteil der illegal entsorgten Abfälle hätte ganz einfach und kostenlos am gemeindlichen Wertstoffhof abgegeben werden können.

Das Landratsamt Rosenheim weist ausdrücklich darauf hin, dass an den Wertstoffinseln ausschließlich Wertstoffe wie Altglas, Weißblech, Altpapier und Tetrapack sowie Altkleider und Schuhe entsorgt werden dürfen. Gegenstände neben den Containern abzustellen oder der Einwurf von ungeeignetem Material ist verboten. Die Zeiten um Wertstoffe einzuwerfen, nämlich von 7 Uhr bis 20 Uhr, sind mit Rücksicht auf die Anlieger zu beachten.

Alle Informationen über Entsorgungsmöglichkeiten im Landkreis Rosenheim sind auf der Homepage unter www.abfall.landkreis-rosenheim.de veröffentlicht.

Leichtverpackungen nur noch in einen Container ab 01.01.2022

Zum neuen Jahr vereinfacht der Landkreis Rosenheim das Trennen von Wertstoffen wesentlich

Der Trennaufwand auf den Wertstoffhöfen wird sich für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Rosenheim mit Beginn des neuen Jahres deutlich reduzieren. Alle Verkaufsverpackungen, die nicht aus Papier, Pappe oder Glas bestehen, können dann gemeinsam in einen Container geworfen werden. Die gesammelten Leichtverpackungen werden anschließend in einer Sortieranlage getrennt und von den Dualen Systemen der weiteren Verwertung zugeführt.

Noch bis Ende des Jahres gibt es auf den Wertstoffhöfen jeweils eigene Container für Kunststoff-Folien, Mischkunststoffe, Kunststoff-Flaschen, Kunststoff-Becher, Tetra Pak, Weißblech, Aluminium und Styropor. Wie das zuständige Sachgebiet „Kreislaufwirtschaft, Abfallberatung“ im Landratsamt Rosenheim mitteilt, kann die Umstellung der Sammlung in einen Container erst ab Januar 2022 erfolgen, da die notwendige Trennung in einer Sortieranlage vorher nicht möglich ist.  Für Verpackungen aus Papier, Pappe oder Glas wird es auch weiterhin die bekannten Entsorgungsbehältnisse geben.

Zu beachten ist darüber hinaus, dass miteinander verbundene Komponenten, wie zum Beispiel Joghurtbecher und Aluminiumdeckel, voneinander zu trennen sind. Die Verpackungen können nur entleert in die Sammlung gegeben werden. Ein Ausspülen ist nicht notwendig. Die Leichtverpackungen können lose oder in transparenten Plastiktüten eingeworfen werden. Blickdichte Müllsäcke sind nicht erwünscht, weil sie die Kontrolle durch das Wertstoffhofpersonal erschweren.

Für Abfälle, die keine Verkaufsverpackungen sind, stehen weiterhin eigene Container zur Verfügung oder sie müssen über den Sperrmüll entsorgt werden. Dies gilt insbesondere für Elektroschrott, Batterien aller Art, Altkleider, Netze, Seile, Gewerbeplanen, Hausrat, Dekorationsmaterial, Kinderspielzeug, Wäschekörbe, Agrarfolien, Lebensmittelreste, gefüllte Staubsaugerbeutel, Windeln, Bauabfall wie Kunststoffrohre, Bodenbeläge, Isoliermaterialen oder Dämmstoffe sowie Medizinische Abfälle.

Als weitere Konsequenz der Umstellung der Sammlung von Leichtverpackungen zum neuen Jahr, werden an den Wertstoffinseln die vorhandenen Container für Weißblechdosen und Flüssigkeitskartons abgezogen. Nicht betroffen davon sind die Container für Altglas und Altpapier.

Weitere Informationen dazu sowie dazugehörige Merkblätter gibt es im Internet unter www.abfall.landkreis-rosenheim.de.